Wie alles begann...
Es war einmal vor langer, langer
Zeit (um genau zu sein, anno 1979), dass es die Familienfinanzen zuließen,
einen lang ersehnten Wunsch unserer Mutter zu erfüllen: ihren Jahrzehnte
zuvor nach Canada ausgewanderten Bruder zu besuchen!
Die
Finanzen ließen es zwar zu, aber dennoch musste es für uns 5 Personen
kostengünstig bleiben. Da unser Onkel auch einen „Camper“ (Faltanhänger)
besaß, war bald klar, dass dieses Vorhaben nur mit einem gemieteten
Wohnmobil gelingen würde.
Um es kurz zu machen: Der Urlaub war
ein voller Erfolg und auch durch kleine Pannen lernten wir mit dem Wohnmobil
umzugehen. So z.B. sind auch Tankkapazitäten nicht unerschöpflich, oder
ergibt großzügiger Stromverbrauch (Festbeleuchtung plus Wasserpumpe)
durchaus auch einmal eine durchgebrannte Sicherung und jemanden, der
eingeseift unter der nun trockenen Dusche steht…
Da
uns Canada und die USA auch als Reiseländer faszinierten, wurde die Aktion
bald wiederholt. Aus Kostengründen wurde das nächste Wohnmobil von unserem
Onkel vor Ort reserviert. Was er bei der Buchung leider nicht wissen konnte,
das Fahrzeug war vereinfacht gesagt ein wandelnder Schrotthaufen und
wir strandeten in 4 Wochen 12 Mal (!) in Werkstätten. Die wesentlichsten
Punkte waren: abgefahrener Reifen, undichter Benzintank, undichter
Gastank/-anlage, Riss im Abwassertank, löchriger Auspuff der auf
Benzinleitung blies - Kleinigkeiten, wie ein Feuerlöscher, der samt
Halterung von der Wand fällt, sind kaum der Rede wert....
Es wurde uns mehrfach in den USA versichert, dass das
Wohnmobil ausgetauscht worden wäre, wenn es nicht ein kanadisches Fahrzeug
gewesen wäre. So lernten wir unfreiwillig viele Fachausdrücke und meist sehr
hilfsbereite Menschen kennen.
Weitere Amerika-Urlaube
brachten auch weitere Erfahrungen mit Wohnmobilen (z.B. dass man die
Übernahme auch als Kunde genauer durchführen sollte…) – vorwiegend aber
positive.

Irgendwann stellte sich
die entscheidende Frage:
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